gesundheitspolitik.de

Ukraine-Flüchtliche erhalten GKV-Gesundheitskarte

Deutschland wird Menschen aus der Ukraine eine „flächendeckende, qualitativ hochwertige medizinische Versorgung“ anbieten. Das erklärte Bundesgesundheitsminister Lauterbach in Berlin. Sowohl in der Ukraine wie auch in Deutschland sollten Verletzte und Kranke versorgt werden. Der brutale Angriffskrieg Russlands richte sich auch gegen die medizinische Infrastruktur des Landes. Das Gesundheitssystem stehe in der Ukraine teilweise vor dem Zusammenbruch.

Flüchtlinge aus der Ukraine können nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums zudem ab sofort eine Krankenversicherungskarte bekommen. Damit sei auch der Zugang zu Corona-Tests und -Impfungen gewährleistet. Sie hätten Anspruch auf Krankenbehandlung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, so das Gesundheitsministerium heute. Für jeden angemeldeten Leistungsberechtigten werde eine elektronische Gesundheitskarte mit
besonderer Statuszeichnung ausgegeben, die Länder übernähmen dafür die Kosten. „Es gibt darüber hinaus einen Anspruch auf Tests. Da reicht das Dokument zur Identität.